Vernetzung – Vermarktung – Bewußtseinsbildung – das sind Schieflinger Unternehmen

Mein Essen – Meine Zukunft
Unter diesem Titel hat die Seminarbäuerin und Vorstandsmitglied Silke Perdacher-Kleber vom Verein „Schieflinger Unternehmen“ im Auftrag der Marktgemeinde Schiefling zu einem sehr interessanten und spannenden Abend eingeladen.
Unter reger Teilnahme interessierter Personen aus der Marktgemeinde Schiefling und näherer Umgebung wurden Themen wie
• Was ist Nachhaltigkeit
• Wie schaffen wir es ökologisch zu konsumieren
• Fair gehandelte Lebensmittel
• Was spielt bei nachhaltiger Ernährung eine Rolle ?
• Unterschied zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und „zu verbrauchen bis“
• Verschwenden wir Lebensmittel ?
• Transport und Herkunft der Lebensmittel
referiert.
Ernüchterung bei Ausarbeitung von Transport und Herkunft
Hat man sich schon einmal Gedanken gemacht, woher die Lebensmittel kommen, die tagtäglich auf dem Esstisch stehen ? Ist man sich bewusst dass der größte Exporteur von beispielsweise Tomaten, Erdbeeren, Äpfel, Bananen und vielen anderen Obst und Gemüse Sorten ist ? Haben Sie gewusst, dass Tiefkühlfisch meist in China bearbeitet wird ?
Um heimische Produkte zu erkennen, gibt es vier entscheidende Marken, die man beim Kauf von Produkten beachten sollte.
Diese Qualitätssiegel gewährleisten (AMA und Gutes vom Bauernhof) dass z.B. in der Fleischproduktion die Tiere in Österreich geboren, aufgezogen, geschlachtet und verarbeitet worden sind. Dieses kann anhand der Betriebsnummer nachvollzogen werden.
Verschwenden wir Lebensmittel ?
Ist ein Lebensmittel wirklich ungenießbar, nur weil das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten ist? NEIN – Der Hersteller garantiert, dass das Produkt bei ordnungsgemäßer Lagerung seine spezifischen Qualitäten MINDESTENS bis zu diesem Zeitpunkt behält.
Die beste Qualitätssicherung ist jene, die die Generationen vor uns schon verwendet haben – Geschmack, Geruch und wie das Produkt aussieht.
Ist der Handel der größte Verschwender, wird dort am meisten weggeworfen ? Nein es ist der Konsument selbst.
Anders hingegen ist die Aufschrift „zu verbrauchen bis“ – hier ist das Datum dringend einzuhalten, da es sich hierbei um sensible Lebensmittel handelt, wie z.B. Faschiertes.
Der Abend war sehr spannend gestaltet und hat zum Nachdenken angeregt.